14.02.2012

Eiskletterei in Harthof

Die Verteilstelle Lerchenstr. 14a ist derzeit ein Eldorado für Eiskletterer. Denn die steile Rampe in völlig vereist und bietet keinerlei Halt. Dummerweise ist im Keller aber die Verteilstelle. Die Schlepperei vom Keller in den Hof zu den Fahrrädern ist eh schon heftig genug. Doch momentan müssen die Kolleginnen und Kollegen, bepackt mit schweren Zeitungspaketen, auch noch auf Eisplatten hochbalancieren. Es gibt keinerlei Halt auf der Rampe. Die Verteilstelle, das nur nebenbei, befindet sich in einer offenen Tiefgarage. Die "Raumtemperatur" liegt derzeit im zweistelligen Minusbereich. Toiletten gibt es natürlich nicht. So viel zum Thema Fürsorge und Arbeitsschutz.

Kommentare:

  1. Diese Verteilstelle ist ja schon abartig! Es gibt aber noch weitere Verteilstellen mit gravierenden Mängeln. Und dann gibt es noch welche, in denen der Datenschutz mit Füßen getreten wird! Bleibt zu fragen: 1) wozu die Münchner ZVs einen Arbeitssicherheits-Ingenieur unter Vertrag haben und was der tut; 2) wo bleibt hier die Fürsorgepflicht der Geschäftsführer/innen gegenüber den Zusteller/innen? Es wird Schindluder getrieben mit den berechtigten Interessen der Zusteller/innen. Wie weit soll das alles noch in den Sumpf abrutschen?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja Hr. Benesch, dass müssten Sie am besten wissen wie weit dies alles noch in den Sumpf abrutschen soll?
      Mir und meinen Kollegen aus der ZVT wurde gesagt, dass alle Zusteller mit Altverträgen bzw. ohne Arbeitsverträgen
      "Gewaschen werden sollen", ist da was dran? Was ich so gehört habe, soll es in verschiedenen ZV´s demnächst zu mehreren Kündigungen kommen. Zusteller auf 400 € Basis sagen, für dieses Geld haben sie keinen Bock mehr 2,3 Stunden, sechs Tage und bei jedem Sauwetter für so ein Unternehmen zu arbeiten. Ich gehe auch, wünsche dem Rest noch viel Spass.

      Löschen
  2. Lug und Betrug haben kurze Beine. Da ich nachts regelmäßig im Münchner Nordwesten meine Runden drehe, mich mit ängstlichen Zusteller/innen auf einem Plausch treffe, kann ich sagen, dass die momentane Zeitungszustellung in den oben genannten Gebieten unter ausbeuterischen und unsozialen Bedingungen erfolgt. Man wird sehen, wo das hin führt! Vielleicht interessiert diese sogenannte „Geisterzustellung“ jemanden? Zu einer Rundreise stehe ich gerne zur Verfügung!

    AntwortenLöschen
  3. @Werner: Und wann wird hier endlich was unternommen? Die Finger haben wir uns schon blau gefroren. Jetzt soll´s ja warm werden. Dann läuft der Regen wieder die Einfahrt runter. Dazu jeden Tag das Gejammer, dass zuwenig Träger da sind. Hoffentlich wehren sich die ZVZler kräftig weiter. Das mit den Reklas bei denen ist doch voller Blödsinn. Da müssten wir schon dreimal zu sein. Wer kümmert sich da um die Reklas?? Der Baldewein soll sich doch endlich mal den Trägern stellen.

    AntwortenLöschen
  4. Ach Leute, die Mühlen mahlen langsam. Aber sie mahlen. Ihr könnt ja ein bisschen dazu beitragen, dass die schneller mahlen. Zum Beispiel Mißstände melden: zvtraeger@web.de - oder hier einfach posten. Ein Saustall bleibt nur ein Saustall, solange keine Sau aus dem Stall schaut!

    AntwortenLöschen
  5. G. Sindelar ZVM Vst 150/15112.04.12, 00:33

    Habe diesen schwachsinnigen Blog leider erst heute entdeckt, ist mir aber auch zwei Monate später noch eine kurze Richtigstellung Wert:
    Also aufgepasst der Herr:
    1. Es gibt Toiletten in meiner Verteilstelle.
    2. Wir klettern alle gerne im Eis. Theoretisch könnten wir auch ganz bequem die schweren Pakete mit dem Aufzug vom Tiefgeschoß nach oben bringen...
    3. Die Tiefgarage ist deshalb offen, weil man dann reinfahren kann.
    Informieren Sie sich bitte in Zukunft besser bevor Sie solchen Schmarrn von sich geben. Abschließend noch ein kleiner Hinweis. Sollten Sie sich jemals für Zeitungszustellung interessieren, obwohl Sie sich mit obigem Blog ja schon als gänzlich unbrauchbar gezeigt haben, versuchen Sie's im sonnigen Spanien. Keinesfalls bei der ZVM für den Münchner Norden, ich versichere Ihnen: Abgelehnt!

    AntwortenLöschen
  6. Werner-M. Benesch16.04.12, 22:23

    Ist ja verständlich, dass Sie aufgrund der Überbelastung unseren Blog erst zwei Monate später wahrnehmen konnten! Ist aber nicht schlimm, Sie brauchen sich deswegen keinen Vorwurf machen. Wichtig ist, dass dieser „schwachsinnige Blog“ (wie Sie ihn nennen) offensichtlich immer wieder ins Schwarze trifft. Ach, und ja, die drei aufgeführten Punkte kann ich leider nicht nachvollziehen! Hauptsache Sie wissen noch, wer in dieser "Untergrund-Verteilstelle“ alles beschäftigt ist!

    AntwortenLöschen
  7. Aufzug? WC? Seit wann denn das? Könnte das im Zusammenhang damit stehen, dass die Gewerbeaufsicht zu Besuch war?

    AntwortenLöschen
  8. Schöne Fee16.04.12, 22:26

    @Sindelar: Wow, was sind denn das für Neuigkeiten??? Von diesem Blog haben Sie doch sicher schon früher gewusst! Oder täusche ich mich??

    AntwortenLöschen
  9. @Sindelar: Von dem Aufzug und dieser Toilette hatte ich bis zu meinem Austritt aus „Ihrer Verteilstelle“ keine Kenntnis. Weder mündlich noch schriftlich!

    AntwortenLöschen
  10. Nachtrag zu meinem Kommentar: Da passt ja eher ein Kamel durchs Nadelöhr, bevor sich jener Mensch, den Sie ansprechen, bei Ihnen bewerben würde! Mehr sog i ned.

    AntwortenLöschen
  11. Wunderknabe16.04.12, 22:37

    Och, jetzht erst entdeckt? Und ich dachte, der Blog gehört zur Pflichtlektüre aller Chefs und Unterchefs, einschließlich aller, die sich als solche fühlen.

    AntwortenLöschen
  12. 150/151: Der Krug geht so lange zum Wasser, bis er bricht. Oder ihn keiner mehr braucht und es heißt: Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen.

    AntwortenLöschen
  13. Nightwalker16.04.12, 22:53

    @Sindelar: "Deine" Verteilstelle, geehrter Kollege?? Was gehört Dir denn da drin? Jedenfalls nicht die Beschäftigten, falls Du diesem Irrtum anheim gefallen sein solltest. Die gehören immer noch sich selber.

    AntwortenLöschen