12.02.2012

Einzelne ZVZ-Zusteller werden bedrängt

Auf einzelne Beschäftigte der ZVZ wird Druck ausgeübt. Anrufe zu Hause, Anmache in der Verteilstelle. Und immer das gleiche Thema: Es solle doch endlich der neue Vertrag mit der ZV München City unterschrieben werden und das Arbeitsverhältnis mit der ZVZ beendet werden. Da geht wohl einigen Herren der A... auf Grundeis. Schließlich fehlen ab dem 1.3.2012 doch 53 Zusteller/innen allein im Stadtzentrum. Denn all das Werben der ZV München City scheint nicht so erfolgreich zu sein. Kein Wunder bei dem hundsmiserablen Vertrag! - Wer sich bedrängt fühlt oder Beratung braucht, wendet sich bitte an den Betriebsrat. ver.di-Mitglieder können sich auch direkt mit ihrer Gewerkschaft in Verbindung setzen, Tel. 089 / 59977-7081.
-->> In der Betriebsversammlung werden alle Eure Fragen beantwortet! Bis dahin gilt der Rat, nichts zu unterschreiben! Das Arbeitsverhältnis mit der ZVZ muss auf keinen Fall gekündigt werden! (Siehe dazu auch die Aushänge des Betriebsrats im Betrieb). 

Kommentare:

  1. Liebe Kolleginnen und Kollegen, Solidarität ist nicht nur ein Wort; wo in ihrem Sinn gehandelt wird zeigt sie starke Wirkung. Jede/r Zusteller/in sollte sich die Frage stellen; Muss ich mich so behandeln lassen? Muss ich mich so erniedrigen lassen? Soll ich mit meiner Arbeitskraft immer mehr für immer weniger Geld tun und damit die Eigentümer des SV bereichern? Bei der ZVH Harthof haben sich Zusteller/innen dem Drängen und Einschüchterungen gebeugt, haben ihre Eigenkündigungen sowie neue Anstellungsverträge unterschrieben - und damit das böse Spiel erst möglich gemacht. Denn wenn sich alle geweigert hätten, wäre die Zustellung zusammengebrochen. Ein Zeichen haben die 19 Zusteller/innen gesetzt, welche sich nicht erpressen ließen und keine neuen Verträge unterschrieben.

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    1. Hr. Benesch,
      und was haben Sie und ihre Kumpanen nun davon?
      Wahrscheinlich keine Arbeit, wahrscheinlich auf Kosten von uns (Steuerzahler) leben und Sprüche klopfen. Von einem Zeichen kann man hier wohl nicht reden. Mit eurem Verhalten habt ihr viele Abonnenten veärgert und verkrault.
      Ja ich gestehe, ich habe selbst in der ZVH gekündigt (dieser Druck war mir zu massiv) und habe in der ZVM den neuen Vertrag unterschrieben. Ich bin auch ganz ehrlich, ich würde dies niemals wieder tun. Diese mündlichen Zusagen vom Chef haben sich wie Luftblasen aufgelösst.

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    2. @Anonym: Wer hat denn hier die Abonnenten vergrault? Die Zustellung durch die ZVH hat doch einwandfrei funktioniert. Die Zusteller hätten auch gerne weiter ausgetragen - aber die SZ Logistik hat sie nicht gelassen. So wird ein Schuh daraus. Richtig ist: die Abonnenten büßen das bis heute. Denn meines Wissens konnten viele Touren bis heute nicht mehr mit Stammzustellern besetzt werden.

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    3. Lieber Anonymus,
      dass Sie in Ihrem Kommentar gestehen, von Ihrem "Chef" enttäuscht zu sein, kann ich gut nachvollziehen. 19 Kolleginnen und Kollegen haben bei der ZVH Stärke und Charakter gezeigt. Dafür haben sie ihre Arbeit verloren. Und was wäre die Alternative gewesen? Sollen wir etwa vor den zynischen "Entscheidern" in SZ und Logistik auf die Knie fallen und darum winseln, für 30 Prozent weniger Geld bitte, bitte weiter arbeiten zu dürfen? Oder soll der Vorwurf sein, dass wir es gewagt haben, die Einhaltung von Verträgen zu fordern? Lieber Anonymus, da kommen Sie ein bisschen mit Ursache und Wirkung durcheinander. Ja, einige von uns sind dadurch arbeitslos geworden. Ich darf Ihnen aber versichern, auf Kosten der Steuerzahler hat keiner von uns gelebt. Denn wir haben die Arbeitlosenversicherung entrichtet. Im Gegensatz zu anderen. Oder sollte Ihnen der Schmu mit diversen 400-Euro-Arbeitsverhältnissen so gänzlich unbekannt sein??

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