27.02.2012

Ein bisschen Courage

Ein weiterer Kommentar, der keinem Blog-Beitrag zugeordnet war und den wir deshalb an dieser Stelle veröffentlichen:

Liebe Zeitungszusteller/innen, liebe Unterstützer, wir sollten auch einmal alle Kolleginnen und Kollegen im Verlag und auch in der SZ Logistik grüßen, die täglich mit großem Unwohlsein mitbekommen, was in „ihrem“ Haus geschieht. Einen herzlichen Dank für Rückmeldungen, die da immer wieder kommen. Der schwäbische Kirchturm wirft ja nicht nur auf uns einen Schatten, wenngleich er bei uns momentan sicher am heftigsten ist. Denken wir auch einmal daran, dass Menschen in arabischen Ländern ihr Leben riskieren, um etwas zu verändern. Und was müssen wir tun? Nichts weiter, als einmal ein klein bisschen Courage haben und uns soldiarisch mit den Kolleginnen und Kollegen in der ZVZ zu erklären! Wie wäre es, eine entsprechende Unterschriftenliste durch den Verlag und das Druckzentrum gehen zu lassen und sie dann der Geschäftsführung zu übergeben? Das tut gar nicht weh, wäre für uns aber eine große Hilfe! Herzlichen Dank und Gruß aus der ZVA.   

Kommentare:

  1. Nur ein bisschen Courage? Und es tut gar nicht weh? Was für ein Irrtum! Man kann doch von Außenstehenden nicht erwarten, dass sie sich für die Zeitungsträger einsetzen, wenn es nicht einmal die Zeitungsträger selber wagen. Alle Achtung vor den mutigen Kollegen von ZVZ! Da geschieht das Wunder, dass es Zeitungsträger wagen, gegen unwürdige Zustände aufzubegehren. Was wäre naheliegender gewesen als sich dem Beispiel anzuschließen? Aber von Courage keine Spur. Schweigen im Lande. Und so nimmt denn das Schicksal seinen Lauf.

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  2. Werner M. Benesch29.02.12, 21:36

    Jetzt habe ich diesen Bericht des öfteren gelesen und habe mich jedesmal daran erfreut. Man liest, man hört, man sieht, es bewegt sich was! Solidarität ist nicht nur ein Wort! Herzliche Grüße an die Kollegen/innen der ZV Allach.

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