05.10.2012

ZVZ-Gekündigte: Erste Kammertermine

Im November stehen die ersten Kammertermine von Gekündigten der ZVZ an. Soweit uns die Termine von den Betroffenen gemeldet werden, erfolgt hier im Blog die Veröffentlichung. Soviel sei schon gesagt: Alle Verhandlungstermine sind öffentlich. Die   Verhandlungstermine sollte niemand versäumen, der sich für die Frage interessiert, ob man Belegschaften durch einen billigen Krämertrick de facto rechtlos stellen kann. Und wer sich für die Moral von noblen Verlegern interessiert - respektive dafür, wie elend sich ein großes süddeutsches Verlagshaus gegenüber jenen verhält, die Nacht für Nacht ihren Hintern aufreissen (bzw. aufgerissen haben), um die pünktliche Zustellung der Zeitung zu gewährleisten.

Kommentare:

  1. Zaphod Beeblebrox14.10.12, 22:23

    Die Klagen der Betroffenen offenbaren die gefährliche Schieflage im Zustellungs"management". Wie gründlich soll die Abozustellung noch in Grund und Boden gerammt werden? Und es offenbart die moralische Extrem-Schieflage eines Verlags, der sich nicht zu schade ist, mit juristischen Spiegelfechtereien eine "saubere" Begründung für Kündigungen zu finden, deren einziger Grund die Verhinderung von Tarifverträgen und aktiven Betriebsräten ist! Sorgen wir dafür, dass diese Prozesse öffentliche Beachtung finden!

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  2. Werner Benesch14.10.12, 22:25

    Wie zu hören ist, sollen die Prozesse schon bundesweit für Alarmstimmung sorgen. Gut so.
    Bleibt die Hoffnung, dass zahlreiche Besucher, Arbeitsrechtler und Betriebsräte zu diesen Kammerterminen erscheinen! Solidarische Grüße Werner
    P.S. auch die Landkreistätigen „MM“ sind herzlichst Willkommen!!!

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  3. Leute, unbedingt hin zu den Verhandlungsterminen! Mit eigenen Ohren wollen wir hören, wie die Süddeutsche Zeitung dieses System zu "eigenständigen" Betrieben definiert. Vielleicht kommen ja auch ein paar Ex-Geschäftsführer und geschasste Zusteller aus anderen ZVen!!

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  4. Man hört sie tapsen; diese Termine werden möglicherweise durch Tricksereien der Arbeitgeberseite aufgrund der erwarteten Prozessbeobachter hinauszögert!? Grüße aus der 7. Etage

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    1. Der Oberländer16.10.12, 01:06

      Wehe dem! Aber es wäre charakteristisch für den "Stil des Hauses." Erst prahlerisch A sagen und sich dann vor dem B verdrücken. Was für eine erbärmliche Geste. Aber die Lemminge werden ihren Anführern an den Abgrund folgen.

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