14.10.2012

Zusteller, werdet Buchautoren!

Eine richtig gute Buchidee erreichte die Redaktion pünktlich zum Beginn der Frankfurter Buchmesse. Wir wollen sie unseren geschätzten Leserinnen und Lesern nicht vorenthalten:
Liebe Leute wieviele Eurer Reklamationen sind wirklich Reklamationen?
Ich habe schon fast ein Buch zusammen mit Reklamationen, die einer Märchenstunde gleich kommen oder einem Witzebuch.
Mir haben Abonenten bestätigt, das sie gar nicht reklamiert haben.
Sammelt doch mal eure Reklas, dann gehen wir unter die Buchautoren und verdienen uns da eine goldene Nase.
- Diesem Aufruf schließt sich die Redaktion gerne an!

Kommentare:

  1. Brief an Interims-Geschäftsführer nach dessen Rückmeldung an den "HERRN ZUSTELLER", der brav Dutzende von Reklamationen beantwortet hatte, ohne jemals eine Reaktion der SZ-Logistik oder des Vor-Geschäftsführers erhalten zu haben:

    "Dankeschön, Herr Geschäftsführer, für die umgehende Bemühung um Korrektur. Eine kleine ebenfalls korrigierende Anmerkung sei mir aber bitte noch erlaubt: Es handelt sich nicht um zwei Geschichten von HERRN ZUSTELLER, sondern um Fehler in den Stammdatensätzen der Logistik, bei der meine sämtlichen Meldungen bisher lediglich auf betonierte Sturheit stießen.
    Eine Sturheit in nicht mehr aufzählbaren Fällen und in groteskesten Spielarten, die es nach und nach unmöglich machten, sich auf alltagstaugliche und für den Sachverhalt notwendige Informationen zu beschränken.
    Weil die Situationen nämlich von mal zu mal immer unüberschaubarer wurden.
    Angesichts dreier Rückmeldungen meinerseits und der Beantwortung ihrerseits habe ich tatsächlich eine Weile inne gehalten und habe mich gefragt, ob ich einem Wunschgedanken folgend in einer Realität angekommen sei, die ich noch aus Zeiten der BZG - also vor Installation des ZV-Konglomerats - als selbstverständliche und alltagstaugliche NORMAL-Arbeitssituation kannte. Einer Arbeits- und Unternehmenssituation, in der ich nicht im Traum auf die Idee gekommen wäre, ein komplettes, penibel geführtes Belegarchiv zu Reklamationen zu führen, geschweige denn, solche detaillierten Mitteilungen abzugeben.
    Die Ihnen übersandte Auswahl von 35 "Fallbeispielen" sogenannter "Reklamationen" - wobei es sich um einen ganz kleiner Prozentsatz des gesamten Rekla-"Ausstoßes" handelt - belegen schwarz auf weiß, daß es eben kein Verschulden des Zustellers oder der Verteilstelle vorliegt. Vielmehr lassen sich die Fehlequellen anderso zuordnen, oft direkt im Verlag. Einer archaischen Hausmacher-Krypto-"Hierarchie" mit profundem Desinteresse an der Sache hat DAS natürlich gar nicht gefallen...
    Auch sagte ich Ihnen bereits: Nachdem ich vor noch nicht allzu langer Zeit eine gute Weile die Beantwortung solcher "Reklamationen" auch an LEITENDE im Abo-Service und in der Vertriebs GmbH geschickt hatte und je nach Grad der Dummheit bzw. Absurdität auch schon mal einen dokumentierenden Brief dazu tat, versiegten derartige "Reklamationen" allmählich.
    Wie sehr Ihre persönliche Bitte in Ihrer heutigen Mitteilung meinen eigenen Vorstellungen von ersprießlichem Arbeiten entspricht, haben Sie genau auf den Punkt gebracht. So etwas habe ich seit der Kreation der zig Zeitungsvertriebs GmbHs nicht mehr erhalten! Danke dafür.
    Was wiegt angesichts dessen noch eine Reklamation, datiert vom 25. März, in der das Fehlen der Zeitung am 1. Mai (ausgeschrieben! Also kein Tippfehler) reklamiert wird?! Das ist vorausschauendes Arbeiten - und der Feiertag der Arbeiter ist zum Wohlgefallen "der Märkte" auch gleich abgeschafft.
    Prosa Ende. – Und Gruß, kein Kuss, Julius"

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    1. Schluck... - - - !!!
      Ob ich DAAAS wohl übberrleeebeee... - - -???!!!
      Rein vorsorglich schon mal jetzt gleich und sofort, bevor ich womöglich nicht mehr dazu komme:
      "Lässigen" Gruss, Juliuuus

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  2. Noch eine Antwort vom HERRN ZUSTELLER an den Interims-Geschäftsführer. Auslöser war die (ohne vorherige Ankündigung) erfolgte anweisung, zusätzlich zu den Abo Werbung zuzustellen - und ohne dafür eine konkrete Vergütung zu nennen.

    "Wenn man denn schon in einer zynischen Schlampigkeit und Menschenverachtung glaubt agieren zu müssen, die man hinter dem Logo einer Edeljournaille kaum vermüten würde, DANN sollte man doch wenigstens noch so viel Hirn aufbieten, VORHER zu erkennen, daß man als Verlag ein unmittelbar betriebsschädigendes Verhalten zeigt:
    Indem man durch arbeitsrechtlich mehr als fragwürdige "Auftrags"-Manipulationen in Richtung Zustellpersonal die bestehenden rechtlich bindenden Verträge mit ANDEREN, nämlich den Abonnenten verletzt. Dies geschieht dadurch, dass man den Zeitungszustellern nicht die zwingend notwendige Zeit einräumt, die es als ErfüllungsgehilfInnen zur vertragskonformen Abozustellung von der Sache her und bekanntermaßen benötigt.
    Aber weder hält man eine vorherige Ankündigung für notwendig, geschweige denn eine Ansage, welche Vergütung man dafür zu geben bereit ist.
    Mit Ansage könnten zumindest die willigen, hilfsbereiten, in Selbstverleugnung geübten Mitarbeiter/Innen sich zeitlich darauf einstellen und annähernd geschätzt früher ihren Dienst antreten - vorausgesetzt natürlich, auch der entsprechend frühe Zeitungsanlieferungs-Termin macht das zeitlich überhaupt möglich...
    Ach ja, WELCHEN Auftrag würden Sie als Geschäftsführer und Kaufmann rechtlich bindend übernehmen, OHNE dass man Ihnen VORHER auch nur mündlich den zu erwartenden Erlös benannt hätte??

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  3. Hinweis Redaktionsteam: Der erste Kommentar ist nicht von uns, sondern von "Anonym". Korrektur der falschen Eingabe ist leider nicht mehr möglich!

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  4. Ja, bitte macht diese Bücher! Wir können hier im Blog doch die "Begründung" für die Schließung der ZVZ lesen: zu hohe Reklamationsquote. Wir wissen alle, dass das hirnrissig ist und Willkür. Aber diese Willkür kann jederzeit gegen uns eingesetzt werden. Deshalb müssen wir das unbedingt dokumentieren! Wenn die Reklaquote ehrlich wäre, müsste die SZ-Logistik der SZ den Auftrag entziehen. Her mit der Wahrheit, Bücher anlegen!!

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    1. Liebe Renata,
      ich denke, Du meinst die SZ soll der SZ Logistik den Auftrag entziehen? Du scheinst mir ein wenig überfordert zu sein. Trag bitte etwas weniger Zeitungen; wenn du gesundheitlich fertig bist, dann dankt Dir das keiner! Merke: "In der Ruhe liegt die Kraft"!! - Was ich bei diesem Chaos nicht verstehe, dass die anderen Verleger der SZ Logistik die Aufträge nicht entziehen! Sind denn die alle etwas ballaballa? Oder ist das seit zwei Jahren eine Krankheit? Oder denken die Herren Manager nach dem Motto "Gemeinsam sind wir Stark" und tragen jetzt alles selbst aus? Verrückt ist die Welt ....

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  5. Vorschlag: Wir richten im Blog eine Sonderseite für die abwegigsten Reklamationen ein. Der Erlös des Buches - das bestimmt viele Liebhaber finden wird - geht dann an den "Recherchepool" der Redaktion.

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  6. Hervorragende Idee? Jetzt müsst Ihr gut aufpassen, dass Ihr nicht im Kleinkram erstickt. Die Infantilität ist im Vormarsch, der Realitätsverlust breitet sich aus, der letzte Rest von Intelligenz beginnt sich zurückzuziehen. Viel Spaß beim Ringelreihen-Rosen-Kinderfest!

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  7. @Hexerl: Realitätsverlust? Der wird uns wohl nicht ereilen. Da sorgen schon die Strategen im Hochhaus dafür. Und über die literarische Qualität von Kommentaren wollen wir uns nicht erheben ;-)

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  8. Ach, Hexerl, bei den Zuständen, die uns die SV-Gesellschafter, SZ Logistik und Geschäftsführer aller Coleur einbrocken, kann man nur zynisch werden - oder sich gelegentlich einmal einen Anfall von Infantilismus leisten. Weil, mit Vernunft ist ja nicht mehr zu erklären, was da im Hochhaus alles veranstaltet wird.

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