08.05.2012

Zustellerblog: Märchenstunde oder bittere Realität?

Einige Geschäftsführer werden im Moment nicht müde (sofern sie nicht gerade zustellen müssen) fleißig Gegenpropaganda gegen den Zustellerblog zu machen. Hier werde gelogen, dass sich die Balken biegen. Da sei ja nur die Hälfte davon wahr.....
Ja, meine Herren, selbst wenn nur die Hälfte davon wahr wäre, so wäre es noch schlimm genug!!! Noch viel schlimmer aber ist, dass es hier um die Realität in München (und wahrscheinlich auch an vielen anderen Orten) geht.
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Kommentare:

  1. Zusteller 111115.05.12, 22:17

    Ja, "meine Herren" (höhö), mit den Herren scheinen sie´s zu haben, wird doch in der SZ Logistik Homepage stets nur DER Zusteller angesprochen. In einem geschwätzigen, betulich-spießigen Ton wird eine Arbeits“harmonie“ von Herren suggeriert, die sich längst als Oberlakaien wohnlich eingerichtet haben. Und so lesen wir: „[…] Dafür sorgen fast unbemerkt viele fleißige und verantwortungsbewusste Zeitungszusteller in den frühen Morgenstunden und verteilen an ca. 181.000 Abonnenten täglich die gewünschte Morgenlektüre für einen perfekten Start in den Tag.“
    DER Zusteller kriegt natürlich auch eine „umfangreiche Ausrüstung“. (Och ja, einmal im Jahrzehnt ist schon eine grüne Jacke drin.) Mit der Männerwirtschaft geht´s noch weiter: „Die Zustellung im Stadtgebiet München und den angrenzenden Landkreisen wird von 10 Zustellvertriebsgesellschaften organisiert und durchgeführt. Hier sorgen ca. 1.200 ‚ZUSTELLER‘ jeden Morgen dafür, […] Haben Sie Interesse und möchten Sie ein starkes und kollegiales Team ergänzen? Dann bewerben Sie sich jetzt bei uns.“ [Ach ja, wir veräppeln Sie gerne und routiniert]. Es ist schon seltsam: „Die Zeitungsfrau“, von der früher stets die Rede war, wird jetzt zu „DER Zusteller“. Umkränzt vom typischen (und vermutlich teuer bezahlten) Werbeagentur-Sprech-Geschwätz. Verehrte SZ-Oberwertebewahrer. Ich bin KEINE Frau. Aber mir sind zutiefst zuwider: Dummheit, Geschmacklosigkeit, Stillosigkeit – diese ganze Niveau-Losigkeit dieses „Logistik“-Gesülzes. Der ganze Wortgeschwurbel-Dampf beschlägt bereits die gläsernen Gebäudeverkleidungen der Zeitungsproduktionsstättes und vernebelt den Blick nach draußen. Meint das 1.111te Zustellerlein (von 1200 – oder doch von 1500, wie es in derselben Homepage ein Stück weiter heißt. Wo auch steht, dass wir „Eingebunden in dieses Netzwerk sind […]“, das es doch angeblich gar nicht gibt, weil doch alles „Fremdfirmen“ sind….)

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    1. Jakob_Grimm18.05.12, 10:33

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    2. Diurnifer_Dux20.05.12, 22:43

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  2. Diurnifer_Dux15.05.12, 23:09

    Könnte man vielleicht von den Herren erfahren, was angeblich gelogen ist, damit man dazu Stellung nehmen kann?

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  4. Diurnifer_Dux20.05.12, 22:45

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  5. Diurnifer_Dux20.05.12, 22:50

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  7. Seit wir hier auf uns allein gestellt sind und nur noch sporadische Anweisungen aus Stuttgart kommen machen wir das Beste daraus und motivieren die Belegschaft indem wir immer neue Ideen umsetzen.Es ist erstaunlich was diesem unterpriviligiertem Pöbel zugemutet werden kann.Zudem ist die Fluktuation hoch genug um selbst ausgefallene Ideen umzusetzen.Nach und nach wird es keine altgedienten Mitarbeiter mehr geben.Dadurch können wir auch das Portfolio minimieren.Die oberste Direktive seitens der Konzernleitung ist unmissverständlich. Dreissig Prozent Einsparungen binnen drei Jahren.Weitere dreissig Prozent bis 2018.Das ist eine Herausforderung die nur von bestens geschulten und kompromisslosen Verwaltern gestemmt werden kann.Wir
    nehmen uns selbst und auch die Zustellmitarbeiter in die Pflicht.
    Denken Sie darüber nach.Sie werden erkennen wie sinnlos Ihr Versuch
    ist die Geschäftsführungen zu diskreditieren.

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    1. Das Redaktionsteam09.07.12, 08:25

      Hinweis Redaktion: Der Beitrag wurde im Juli 2012 wiederholt. Dieser Kommentar plus Antwort darauf wurde aus Gründen der Aktualität in den Beitrag Juli 2012 verschoben.

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