04.08.2012

Schleuderstuhl Geschäftsführung

Einen fröhlichen Ringelpietz gibt es momentan auf den Geschäftsführerposten diverser ZVen. So hat die ZV Thalkirchen Herrn Flörke als Geschäftsführer verloren und Frau Yaz als Geschäftsführerin bekommen, die diese Funktion auch bereits bei der ZV Perlach inne hat. Und auch die ZV Freimann hat schon wieder einen neuen Geschäftsführer. Herr Flesch hat dort den Platz für Herrn Kleylein geräumt, der bereits Geschäftsführer bei der ZV München City ist und auch den Bereich Zeitungsvertrieb bei der SZ Logistik GmbH leitet. Der Wechsel bei der ZVF kommt nicht wirklich überraschend. Hatte doch die Entscheidung des Arbeitsgerichts München, dass die ZVK und die ZVF einen gemeinsamen Betrieb bilden, für schlaflose Stunden in der Belle Etage der SZ Logistik geführt. Es war deshalb zu erwarten, dass die SZ Logistik schleunigst die bisherige Personalunion in der Geschäftsführung von ZVK und ZVF beendet.

Kommentare:

  1. Das Ganze kann ein schon lange geplanter Schachzug sein: nämlich die Fusion von betriebsratslosen ZVen. Korrektur jahrelanger "Fehlgänge", gepackt in viel Scheinheiligkeit, Rücksichtslosigkeit und gepaart mit Besessenheit. Zur Befeuerung dürften die Schwaben vermutlich eine feine Prämie für die leitenden Herren ausgelobt haben. Die wird dann finanziert aus dem eingesparten Sozialplan, um den mal die ZVZ-Beschäftigten bescheißen will.

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  2. Uschi Bögl08.08.12, 21:20

    Es verwundert mich keineswegs, dass Frau Y. Herrn F.s Stelle übernimmt - hat sie sich doch schon hervorragend als seine Vertretung bewiesen, als sie uns an dem schwarzen Freitag, den 13. Januar, des Morgens um 3 Uhr die Botschaft unserer bevorstehenden Kündigung, in die Spixstrasse überbrachte.
    Wenn die ZVK und die ZVF aus bekannten Gründen einen gemeinsamen Betrieb bilden, wüsste ich nicht warum bei der ZVT und der ZVP oder der ZVF und der ZV München City andere Maßstäbe angelegt werden sollten. Es wird immer verworrener, aber vielleicht ist das ja die Absicht.

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  3. Die Retter kommen und gehen. Bis sie merken, dass sie auch nur kleine Schachfiguren sind, dürfen sie ein bisschen zappeln und die Drecksarbeit machen. Mitleid habe ich trotzdem nicht. Wer den stolzen Titel trägt, dem muss auch klar sein, worauf er oder sie sich einlässt.

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  4. Ich kann einiges hier nicht nachvollziehen. Ich arbeite seit ein paar Monaten bei der ZVMC. Alle Zusagen, die mir im Einstellungsgespräch gemacht worden sind, sind auch weitestgehend eingehalten worden. Das hat bis Mai funktioniert. Leider ist einer der Geschäftsführer durch einen Unfall ausgefallen. Offen, ob und wann er wiederkommt. Schade, denn als er noch verantwortlich war, waren klare unmissverständliche Ansagen an der Tagesordnung - und was das Wichtigste war, alle Zusagen von ihm wurden auch eingehalten. Das ist jetzt leider nicht mehr so. Man muss Allem hinterher rennen, bekommt keine verbindlichen Zusagen oder Antworten und Probleme werden vor sich hergeschoben und warten geduldig darauf irgendwann mal im Sinne der jetzigen "Machthaber" gelöst zu werden. Für mich ist das kein akzeptabler Dauerzustand und wie lange ich noch jeden Morgen um 1 Uhr aufstehen will, das weiß ich auch nicht. Ich hatte mir einen Job vorgestellt, und es hat ja auch eine Weile funktioniert, wo ich eine lösbare Aufgabe habe und dafür auch ein angemessenes Geld bekomme und mich nicht mit irgendwelchen hausgemachten Problemchen beschäftigen muss. Es fehlt eine klare Linie und es fehlt das Feingefühl der Menschen, die jetzt was zu sagen haben!!! Auf wen ich nichts kommen lasse, dass ist unser Vertriebsinspektor, der sich schon kümmert, aber irgendwie dann doch wieder an den hausgemachten Spielereien scheitert. Das ist auch sehr schade und vorallem unnötig. Es liegt also immer an den Leuten, die was zu sagen haben und wie sie sich um ihre Mitarbeiter kümmern. Wenn das funktioniert, dann sind auch alle Mitarbeiter zufrieden und machen einen ordentlichen Job. Wenn es nicht funktioniert, und hier gibts ja anscheinend dazu einige negative Beispiele, dann kommt es leider zu einem Ergebnis, dass alle Mitarbeiter unzufrieden sind und Jeder auf Jeden schimpft. Vielleicht sollte die SZ - Logisik mal ihr Personalauswahlkonzept für leitende Mitarbeiter überdenken. Ich möchte abschließend nur noch erwähnen, das es nicht nur mir so geht, sondern einige meiner Kollegen auf der Abladestelle, auch so langsam die Nase voll haben, Ergebnis offen. Grüße aus Giesing von einem mittelmäßig motivierten Zusteller.

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  5. Dem Kollegen, Beitrag vom 31.08.12, kann ich nur beipflichten.
    Seit Anfang Juni herrscht in der München City mehr oder weniger Ausnahmezustand. Ich bin auch schon ein paar Monate dabei. Herr Kanitz wird als Geschäftsführer nicht wiederkommen, das wurde uns mitgeteilt. So wie es aussieht wird es eine sehr dunkle Zukunft für die München City. Wenn der zweite Geschäftsführer, Herr Kl., auch noch in der ZVF wirken darf, dann wünsche ich den Kollegen dort gute Nerven. Ich finde es persönlich sehr schade , dass Kanitz nicht wiederkommt. Wir haben ihn regelmäßig nachts zu Gesicht bekommen und Dinge die einen Klärungsbedarf hatten, wurden unkompliziert besprochen und Abhilfe geschaffen. Dem ist jetzt leider nicht mehr so. Ich denke deshalb intensiv darüber nach, das Handtuch zu werfen. Ich habe keine Lust mehr, allem hinterher zu rennen und mich nachts auch noch schief von der Seite anmachen zu lassen. Herrn Kl.
    habe ich einmal euf einer Betriebsversammlung gesehen, das wars, stattdessen springt ein Herr C. nachts rum und gibt wilde Anweisungen , geklärt wird nichts. Warum auch, wir sind ja alles nur Idioten, die nicht schlafen können und aus reiner Langeweile Zeitungen durch die Gegend tragen.
    Ich wünsche allen Kollgegen noch viel Spaß mit diesem menschenverachtenden Spiel. Und weil ich keine Lust auf Repressalien habe, schreibe ich hier anonym.

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  6. Warum sollen wir mehr Geld bekommen; woanders muss man für so ein Theater Eintritt bezahlen. Cholerische Panikschübe und Veitstänze bei Unterchefs, hohle Umwölktheit bei Oberchefs. Das motiviert so richtig - jedenfalls zum Abschied.

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  7. Hier gehts ja nicht ums Geld, sondern darum, wie die Führung recht orientierungslos agiert. Einfach nur erbärmlich!!

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  8. Commentarist12.09.12, 00:55

    @Anonym 10.9.: Erbärmlich ist was anderes, hier wollen sich Leute profilieren, die kein Profil haben, das ist viel schlimmer.

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  9. Wie aus gut unterrichteten Kreisen, der ZVK und dem Hochhaus zu erfahren ist, ist Herr Flesch auch kein Geschäftsführer der ZVK mehr. Der Nächste der weg ist. Seine ehemalige Disponentin /Assistentin Frau N. ist jetzt Geschäftsführerin der ZVK. Das Karusell dreht sich, das Chaos nimmt weiter seinen Lauf. Die Frage ist nur, wie lange sich das noch die Verantwortlichen, die Gesellschafter der SZ, die anderen Verlage und die Abonennten das noch gefallen lassen wollen. Man hat ja wirklich schon eine Menge in den letzten Jahren und vorallem Monaten erlebt, aber so langsam wird es mehr als nur undurchsichtig. Es macht sich der Eindruck einer gewissen Planlosigkeit bemerkbar. Unverständlich wie eine doch im wesentlichen seriöse Zeitung, an ihrem Stammsitz, mit den Menschen, vom Zusteller bis zum Geschäftsführer umgeht. Einerseits werden "Missstände" öffentlich bis zum geht nicht mehr angeprangert und andererseits hat man den eigenen Laden nicht im Griff, beziehungsweise zeigt lieber mit dem Finger auf andere , und ist schlimmer als diejenigen die man auf Seite 1 oder 2 in den Fokus nimmt. Da gehört doch eine große Menge Kaltschnäuzigkeit oder Dillitantismus dazu. Ausbaden müssen das wie immer die kleinen Zusteller und die Abonennten. Man fragt sich nur, wo das alles noch hinführen soll und wann mal jemand etwas dagegen unternimmt.

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  10. So, jetzt ist der nächste in der ZVMC weg. Herr Weigl wird wohl so wie es ausschaut auch nicht wiederkommen, da fragt man sich echt was ist da in dem Glaspalast los. Die Möchtergernchefs bleiben und die guten Leute gehen, es ist so langsam nicht mehr lustig, einige Kollegen, und ich auch, werden uns jetzt intensiv umschauen und das mit den Zeitungen zukünftig mal andere machen lassen. Wir sind doch nicht die Deppen der Nation.

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  11. Richtig so, sollen die doch ihre Touren alleine tragen. Sie scheinen es ja besser zu wissen und zu können. Nur das gewünschte Ergebnis stellt sich komischerweise nicht ein. Woran das wohl liegen mag ?

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  12. Heute Morgen habe ich erfahren, das der nächste Träger aus der München City geht, er war einer der ersten und hat jetzt die Nase gestrichen voll, von dem Zusttand der schon seit geraumer Zeit herrscht. Herr Ka. und Herr We. sind weg , das Chaos nimmt seinen ungebremsten Lauf und es gibt nicht mal einen Ansatz, aus dem man entnehmen könnte, dass das restliche Management irgendwann mal etwas lernen würden. Es wird mit der gleichen Kaltschnäuzigkeit/ Gleichgültigkeit agiert wie seit Ende Mai/ Anfang Juni. Wir Zusteller werden wie Sklaven behandelt und Probleme werden einfach ausgesessen. Ich persönlich warte schon seit 3 Monaten auf die Korrektur und den Ausgleich meiner Lohnabrechnung. Es interessiert aber Niemanden, dafür muß ich mich regelmäßig anmachen lassen. Motivation ist echt was anderes.
    Ich werde es wie der kurz beschriebene Kollege machen und auch so schnell wie möglich das Weite suchen. Das ist ja nicht normal hier.

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